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TZ Bericht 29.05.2010

 

Karin Ruß neue FSV - Chefin

Germania Steinbach blickt wieder optimistisch in die Zukunft und plant den Aufstieg

 

Die Zukunft des FSV Steinbach ist zumindest für die kommenden beiden Jahre gesichert, Mit Karin Ruß konnte eine neue Vorsitzende gefunden werden, Reinhard Meisberger übernimmt das Amt des Kassenwarts.

 

Steinbach. Aufatmen beim FSV Steinbach: Über einen Ämtertausch hat der 1908 gegründete Fußballclub noch einmal die Kurve gekriegt. In der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend im Vereinsheim wurde Karin Ruß zur neuen Vorsitzenden gewählt, das Amt des Kassierers übernahm Reinhard Meisberger, der bisher an der Spitze des Vereins stand. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden, für das Dr. Jochen Schwalbe aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand, konnte noch nicht besetzt werden, der geschäftsführende Vorstand ist dennoch handlungsfähig.

 

Die neue Vorsitzende hatte bisher im Gremium der Beisitzer mitgearbeitet, ist aktiv im Team mit Klaus Schönborn und Joe Cedro, das sich um die Bewirtschaftung des Vereinsheims kümmert und dem FSV seit vielen Jahren eng verbunden ist. Ihr Mann und ihre Kinder waren beim FSV aktive Fußballer. Den Vorstand komplettieren der Spielauschussvorsitzende Gerd Gombatschek, Pressewart Timo Gatte und die vier Beisitzer Dieter Rothenbücher, Kurt Müller, Klaus Weinberg und Paul Zampach. Jörg Menkhoff blieb Jugendleiter.

 

Verabschiedet wurde von den 45 zur Hauptversammlung erschienenen Mitgliedern ein Antrag des Vorstandes, für das zweite Kind einer Familie nur noch den halben Mitgliedsbeitrag zu nehmen und ein drittes Kind beitragsfrei zu lassen.

 

Auch Ehrungen standen diesmal auf der Tagesordnung. Seit 50 Jahren hält Stefan Glaser dem Fußballsportverein die Treue, seit 40 Jahren ist Bobbi Althaus Mitglied beim FSV, seit 25 Jahren Dieter und Winfriede Brendel. Sie erhielten die Ehrennadel des Vereins.

 

Meisberger bedankte sich bei Dr. Jochen Schwalbe für die wertvolle Mitarbeit im Vorstand, dem er als stellvertretender Vorsitzender angehört hatte, und auch bei Manfred Schoch, der vor zwei Jahren kommissarisch das Amt des Kassierers übernommen hatte.

 

Für die 160 Mitglieder starke Jugendabteilung zog Jugendleiter Menkhoff eine positive Bilanz. Mit der von Sven Halling neu gestalteten Homepage sei es gelungen, die Außendarstellung der Abteilung wesentlich zu verbessern. Auch das Vorhaben der Abteilung, den Kontakt zu den Kindergärten und der Schule wieder aufzunehmen, konnte verwirklicht werden. Mitte April wurde in der Altkönighalle nach einigen Jahren Pause mit viel Erfolg wieder ein Kindergarten-Cup veranstaltet. Für die etwas älteren Kinder wird es am 18. Juni einen Fußballtag geben, der vom FSV und der Geschwister-Scholl-Schule gemeinsam veranstaltet wird. «Wir erwarten 300 Kinder auf unserem Sportplatz», sagte Menkhoff.

 

In der laufenden Saison spielen sieben Jugendmannschaften für den FSV, darunter zwei Mädchenteams. Außerdem gibt es noch in der D-Jugend eine Spielgemeinschaft mit dem FV Stierstadt. Für die nächste Saison hofft die Jugendabteilung, zehn Teams melden zu können.

Die Senioren des FSV befinden sich auf einem guten Weg, wie der Spielausschussvositzende Gerd Gombatschek zufrieden feststellte. Trainer Michael Janson, der dem FSV erhalten bleibe, habe den Aufstieg in die Kreisoberliga als Saisonziel ausgegeben. Nach dem derzeitigen Stand bleibe die Mannschaft zum großen Teil zusammen, auch hätten mehrere Spieler dafür begeistert werden können, in der nächsten Saison für den FSV die Fußballstiefel zu schnüren. Unklar sei zurzeit noch, ob der Verein auch eine Zweite Mannschaft stellen kann. Für den Spielausschuss wünschte sich Gombatschek, der bereits auf die Unterstützung von Gerhard Kugler bauen kann, dass weitere Vereinsmitglieder die eine oder andere Aufgabe übernehmen.

 

Die berufliche Beanspruchung der Spieler erlaubte es der Soma nicht, viele Turniere zu spielen, sagte Gero Holland-Nell, der die Soma-Leitung abgab. Um die «Alten Herren» kümmern sich nun Rene Mann und Aldo Cedro. new new